Zaunpfosten einbetonieren

Sie haben Ihren Zaun bei uns bestellt und möchten ihn nun aufbauen? Dann gibt es einiges zu beachten, damit er am Ende sicher befestigt ist. Ganz am Anfang steht die Verankerung im Boden, damit Wind und Wetter Ihrer Gartenbegrenzung nichts anhaben können. Wir erklären Ihnen hierfür zunächst, wie Sie Zaunpfosten einbetonieren.

Mehr Stabilität durch einbetonierte Zaunpfosten

Zäune erfüllen mehrere Zwecke in Abhängigkeit ihres Designs: Grundstücksbegrenzung, Sichtschutz oder Dekoration. Nicht auf alle trifft jedes davon zu, doch eins haben Doppelstabmatten-, Holz- und WPC-Zäune gemeinsam: Alle müssen stabil stehen, denn sie sind draußen Wind und Wetter ausgesetzt. Ohne solide Verankerung stürzen Sie im Zweifel um. Wenn Sie die Zaunpfosten einbetonieren, minimieren Sie also einerseits die Verletzungsgefahr, andererseits schützt es den Zaun vor Schäden. Er dient dann sicher und unverrückbar als Barriere gegen ungewollte Besucher.

Utensilien für das Einbetonieren von Zaunpfosten

Kein Handwerk funktioniert ohne das passende Werkzeug. Das gilt auch für das Einbetonieren von Zaunpfosten. Ein Spaten, eine Schaufel oder ein Erdbohrer dient dem Ausheben der Löcher im Boden. Eine Wasserwaage unterstützt Sie dabei, die Pfosten gerade auszurichten. Ein Bandmaß hilft Ihnen, die Abstände zu bestimmen. Außerdem benötigen Sie Schnellbeton oder Betonmörtel mit einer kurzen Trocknungszeit.

Vorgehensweise beim Einbetonieren von Zaunpfosten

Das Einbetonieren der Zaunpfosten ist der erste Schritt im Aufbau des Zauns und bildet das Fundament. Entsprechend wichtig ist es, die richtige Arbeitsweise zu haben. Wir erklären Ihnen, wie Sie am besten vorgehen, damit der Zaun am Ende gerade ist und die Abstände stimmen. Die Arbeit beginnt mit der Vorbereitung: Räumen Sie als Erstes alles weg, das sie nicht brauchen. Anschließend stecken Sie den Verlauf des späteren Zauns grob ab. Behalten Sie hierbei die Breite Ihrer Zaunpaneele im Hinterkopf, dann können Sie die Position der Pfosten direkt bestimmen. Im Anschluss können Sie mit der eigentlichen Aufgabe beginnen: dem Einbetonieren der Zaunposten.

Die Löcher ausheben

Der erste Schritt ist das Graben der Löcher. Nutzen Sie hierfür am besten einen Spaten, um die Grasnarbe sauber abzutrennen und beiseitezulegen. Die Pfosten von Zaunonline sind 60 Zentimeter länger als die spätere Zaunhöhe, entsprechend tief sollten die Löcher sein. Addieren Sie hierzu nochmal 10 Zentimeter für eine Drainage, damit Wasser abfließen kann. Eine Schicht verdichteter, grober Kies verhindert so den Rückstau, der im Winter durch Forst sonst den Pfosten beschädigt. Die Breite und Länge sollten je 30 Zentimeter betragen.

Den Zaunpfosten einbetonieren

Stellen Sie den Pfosten hierfür direkt auf die Kiesschicht und richten Sie ihn mit einer Wasserwaage aus. Haben Sie keine helfende Person, fixieren Sie ihn in der Position. Ansonsten halten Sie ihn gut fest und kontrollieren Sie die Ausrichtung mit der Waage, während jemand anders den Beton einfüllt. Rühren Sie ihn dabei ab und zu um, um Luftblasen loszuwerden. Nun können Sie ein letztes Mal den Pfosten ausrichten. Anschließend klopfen Sie ihn mit dem Spaten etwas fest und ziehen die Oberfläche ab, damit sie glatt wird.

Nach dem Einbetonieren des ersten Zaunpfostens

Während der kurzen Trocknungsphase sollten Sie den einbetonierten Zaunpfosten festhalten. So behält er seine Position und kippt im feuchten und dadurch nachgiebigen Beton nicht zur Seite. Ist der Beton getrocknet, legen Sie die vorher abgetrennte Grasnarbe darüber. Dann können Sie direkt zum nächsten Pfosten übergehen. Kontrollieren Sie aber noch einmal den Abstand, ehe Sie das Loch ausheben. Achten Sie darauf, dass er genauso hoch ist wie der vorherige Pfosten.

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