Zaun planen

Die Entscheidung ist gefallen, Sie möchten Ihr Grundstück mit einem Zaun eingrenzen. Unliebsame Besucher und neugierige Blicke hält er fern, Kinder und Haustiere im Garten. Doch eine Frage bleibt: Wie genau gehe ich das Thema an? Einen Zaun zu planen, ist nicht mal eben erledigt. Das erfordert einige Überlegungen vorab, um die für Sie ideale Lösung zu finden. Wir haben daher das Wichtigste zusammengetragen, das Sie dabei berücksichtigen müssen.

Fragen vor dem Planen eines Zauns

Jeder Mensch stellt andere Ansprüche an die Gartenbegrenzung. Während der eine mehr Wert auf die Optik legt, ist einem anderen vor allem die Stabilität entscheidend. Wieder andere achten vor allem auf den Preis. Damit Sie Ihren Zaun planen können, sollten Sie sich also zunächst überlegen, was Sie von ihm erwarten. Wenn Sie sich folgende Fragen beantworten, stecken Sie den Rahmen für die Wahl Ihrer Umzäunung ab:

  • Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung?
  • Welche Wirkung soll der Zaun auf andere haben?
  • Wie viel Aufwand möchten Sie in die Pflege und Wartung investieren?
  • Wie ist das Gesamtbild Ihrer Gemeinde, welche Zäune existieren bereits?

Material des Zauns planen

Wenn es um das Planen eines Zauns geht, steht am Anfang die Frage nach dem passenden Material. Entscheidend sind bei der Wahl mehrere Dinge: der Wartungsaufwand, die Lebensdauer, die Stabilität und die Ausstrahlung. Die Möglichkeiten sind vielfältig und jede hat ihre eigenen Vorteile. Typische Materialien sind:

  • Holz: Einige Arten sind sehr robust und beständig, aber oftmals pflegeintensiv, wobei sie freundlich und einladend wirken.
  • Beton: Stellt das stabilste Material dar, das eine hohe Sicherheit bietet, während es gleichzeitig vielfältig oder schlicht erscheinen kann.
  • Stein: Er dient als Füllmaterial von Gabionen, was sie stabil und langlebig macht, aber dabei natürlich und einzigartig aussehen lässt.
  • Metall: Es ist widerstandsfähig und stabil, gleichzeitig aber aufwandsarm und vielseitig, wobei es elegant bis respekteinflößend wirken kann.
  • WPC: Der Verbundstoff aus Holz und Kunststoff ist langlebig und aufwandsarm, während er die typische Ausstrahlung von Holz behält.

Typ des Zauns planen

Bei der Einfriedung gilt in erster Linie, die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. So muss ein Zaun bundesweit in das Bild der Nachbarschaft passen. Hier kommt es allerdings nicht nur auf die Höhe, sondern auch auf den Typ an: Ein Stabmattenzaun sticht zwischen Holzzäunen hervor, der Holzzaun gliedert sich schlecht in ein Bild aus Gabionen und Betonzäunen ein. Wenn Sie den Typ Ihres Zauns planen, orientieren Sie sich daher an den Gegebenheiten. Grundsätzlich stehen Ihnen mehrere Varianten zur Wahl:

  • Gabionen: Blickfänger mit einzigartiger Ausstrahlung
  • Schmuckzäune: schicke Zierde für den heimischen Garten
  • Holzzäune: niedrig und natürlich, mit einladendem Charakter
  • Betonzäune: schließen den Garten und halten die Außenwelt fern
  • Holz-Beton-Zäune: stabil und langlebig vereint er die Vorteile beider
  • Stabmattenzäune: häufig auf Firmengeländen als Schutz vor Einbrechern
  • WPC-Zäune: natürliche und freundliche Wirkung, die lange bestehen bleibt
  • Maschendrahtzäune: ideal für Kletterpflanzen, für einen natürlichen Sichtschutz
  • Sichtschutzzäune: hoch und geschlossen, sodass sie das Grundstück abschirmen

Größe des Zauns planen

Damit er perfekt aufs Grundstück passt und Sie keine Probleme mit dem Baurecht bekommen, ist die Planung des Zauns unerlässlich. Das betrifft dann die Abmessungen, insbesondere die Höhe der Begrenzung. Je nach Gebiet sind hier andere Vorgaben einzuhalten. Außerdem ist es je nach Zauntyp wichtig, die genauen Längen der Abschnitte zu kennen. Manche Varianten sind recht eingeschränkt in der Distanz, die sie überbrücken können, sodass manchmal das Grundstück kleiner umzäunt werden muss. Ein Beispiel hier sind die Gabionen und auch Holzzäune, deren Paneele feste Breiten haben. Folgende Punkte müssen Sie bei der Planung einkalkulieren:

  • den Abstand zum Grundstück des Nachbarn
  • wird der Zaun eine symbolische Grenze oder ein Sichtschutz
  • ab einer bestimmten Höhe ist eine Genehmigung erforderlich

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