So helfen Sie Ihrem Garten bei der Trockenheit

Wir erleben immer öfter eine Hitzewelle in Deutschland. Nicht nur die Natur leidet darunter, indem es häufiger großflächige Waldbrände gibt und Flüsse fast trockengefallen sind, auch die Pflanzen in Ihrem Garten haben es schwer. Nach der sommerlichen Hitze kann es im Herbst weiterhin ziemlich trocken sein. Lass uns deswegen mal schauen, was wir machen können, um den Pflanzen während der trockenen Perioden Erleichterung zu bieten, sodass sie weniger Schaden haben werden.

Warum überhaupt so viel Mühe für einen grünen Garten?

In Kalifornien sehen wir viele Gärten mit nur wenig Pflanzen und den meisten Rasen wurde von Steinen ersetzt. Dies ist einfach, da man sich auf diese Weise nicht um austrocknende Pflanzen kümmern muss. Allerdings ist es besser, Ihren Garten möglichst grün zu halten. Es sieht nicht nur schön aus, sondern das Grün kühlt ab und hält Feuchtigkeit fest. Steine verschlimmern die Klimaerwärmung nur weiter, da sie die Wasseraufnahme des Bodens erschweren. Daher sollten Sie den Rasen und die Grünflächen nicht einfach ohne Bedenken ersetzen. Schauen Sie beispielsweise auch mal, ob Sie Ihr Gartenhaus oder Ihre Überdachung mit einem grünen Dach versehen können.

Schatten

Es macht einen riesigen Unterschied, ob die Sonne direkt auf Ihre Pflanzen und Ihren Rasen strahlt oder nicht. Wenn die Sonne direkt auf eine Pflanze oder Wiese steht, wird das Wasser wesentlich schneller verdampfen! Sie können daher am besten beachten, dass Sie in einen guten Zaun investieren, der viel Schatten bringt. Daneben können Sie mit einer Überdachung ebenso viel Schatten erschaffen. Haben Sie Pflanzen in einzelnen Pflanzenkübeln? Diese können Sie während trockener und warmer Perioden unter die Überdachung oder in den Schatten des Zauns stellen.

Ein guter Zaun bricht daneben den Wind. Dies schützt die Pflanzen im Winter vor eisigen Winden und im Sommer vor warmen Winden. Warme Winde lassen die Feuchtigkeit im Boden schneller verdunsten, wodurch der Boden trockener wird. Überdies sind die Pflanzen dank des Zauns weniger anfällig für Sturmwinde und ist die Chance größer, dass sie den Sturm unversehrt überstehen.

Bewässern

Prüfen Sie Ihre Pflanzen täglich. Möglicherweise haben Sie am Vortag zwar alle Pflanzen gegossen, aber benötigt eine Pflanze innerhalb von 24 Stunden immer noch mehr Wasser. Geben Sie den Pflanzen dabei vor allem viel Wasser auf den Boden, damit die Wurzeln das Wasser aufnehmen können und die Blätter trocken bleiben. Denn nasse Blätter verbrennen schneller vom Sonnenlicht. Außerdem ist es besser, die Pflanzen zu gießen, wenn die Sonne nicht da ist. Gießen Sie sie daher abends oder morgens, wenn Sie ein Frühaufsteher sind.

Darüber hinaus können Sie auch abends einen Regner einschalten, um größere Flächen zu bewässern. Mit dem Sprinkler wird das Wasser gut über einen Rasen oder Pflanzengarten verteilt. In Trockenzeiten lieber zu oft als zu wenig gießen. Es sei denn, dies wird von der Regierung aufgrund eines Wassermangels entmutigt. Um darauf vorbereitet zu sein, sollten Sie eine Regentonne in Ihren Garten stellen, der das Regenwasser auffängt. So können Sie Ihre Pflanzen in Trockenzeiten weiterhin bewässern.

Mulchen

Als Schutzschicht kann eine Mulchschicht dienen. Dadurch wird verhindert, dass die Feuchtigkeit im Boden fast sofort verdunstet. Außerdem erhält Unkraut weniger Chance zu wachsen und Sie schützen die Wurzeln im Winter vor Frost.

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